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100 Bilder der Weisheit

Christine de Pizans Othea-Brief. Faksimile der Handschrift Ms 74G27 aus der Königlichen Bibliothek der Niederlande in Den Haag. Entstanden im 15. Jahrhundert in Frankreich.

Einzelpreis: € 3.800,00 (inkl. Mwst.)

Das am reichsten illustrierte Werk der außergewöhnlichen Dichterin. Christine de Pizan war gerade einmal vier Jahre alt, als sie 1368 dem französischen König Karl V. als Tochter des venezianischen Mediziners, Astronomen und Astrologen Tomaso Benvenuto de Pizzano vorgestellt wurde.

Trotz des 100-jährigen Krieges war Paris unter Karl V. das geistige Zentrum von Kunst und Kultur Europas. Die Herrscher des Hauses Valois zogen als Mäzene Künstler aus ganz Europa in die französische Metropole.

Diese Welt prägte die heranwachsende Christine maßgeblich, sie gewann in der königlichen Familie wertvolle Gesprächspartner, die sie auf ihrem späteren Lebensweg begleiten sollten.

Vor allem zwei Werke begründeten den dichterischen Ruhm der Christine de Pizan: Die Stadt der Frauen und der Othea-Brief. Zu ihren Lebzeiten erfreute sich der Othea-Brief aus dem Jahre 1400, mit seinen 100 Bildern der Weisheit, besonderer Beliebtheit.

Der Brief einer fiktiven Göttin der Weisheit – Othea an den fünfzehnjährigen trojanischen Helden Hector machte die Dichterin zur Erzieherin ganzer Generationen. Mit hundert Beispielen, die dem trojanischen Sagenkreis sowie der antiken Mythologie und Dichtung entnommen sind, werden Ratschläge für ein rechtschaffenes Leben begründet.

Das wohl schönste illustrierte Beispiel dieses klar gegliederten Textes ist die Bilderhandschrift aus der Königlichen Bibliothek in Den Haag, die in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts geschaffen wurde. Ein Bilderbuch, in dem man, auch ohne den Text zu lesen, die reiche schöpferische Kraft der Christine de Pizan erleben kann.

Lebhafte Farben, reicher Goldschmuck und zartes Silber kennzeichnen die 98 Illustrationen dieser Handschrift. Meist mehr als die Hälfte der Seite füllende Miniaturen illustrieren dieses Buch, das zu einer Zeit entstand, als Tafelbilder und Buchmalerei erstmals in direkter Konkurrenz zueinander traten.

Mit der Handschrift aus der Königlichen Bibliothek in Den Haag wird nun erstmalig ein Werk der berühmten Autorin faksimiliert.

Faksimile

96 Blatt (192 Seiten) im Format 13,5 x 20 cm. Blauer Rohseideneinband.

Kommentarband

Wissenschaftlicher Kommentarband herausgegeben von Prof. Dr. Eberhard König, mit Texten von Prof. Dr. Siegbert Himmelsbach, Dr. Dieter Röschel und Robert Schindler. Beide Bände im Schuber. Weltweit limitiert auf 990 Exemplare.

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