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Die Wenzelsbibel

Die erste deutsche Prachthandschrift der Bibel. Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Codices Vindobonenses 2759-2764, Prag, 1389–1400.

Ausstellungsstücke Gesamtpreis
nur € 8.350,00 (inkl. Mwst.) | Neun Bände

Der riesige Torso der Wenzelsbibel (es fehlen die 13 kleinen Propheten und das Neue Testament) gilt als das Kernstück von Wenzels Hofbibliothek, die neben den berühmten französischen und italienischen Sammlungen die umfangreichste ihrer Art in Mitteleuropa war.

Die deutsche Bibel gehört zu den acht Handschriften, die die Wirren der Zeit überdauert haben. Bis heute aber kann man nicht davon sprechen, dass diese stets als einmaliges Dokument anerkannte Quelle erschlossen worden wäre. Nicht nur wegen der Pracht und Schönheit dieser Handschrift also hat sich die Akademische Druck- und Verlagsanstalt seinerzeit entschlossen, das Wagnis der Faksimilierung aller illuminierten Bücher der Wenzelsbibel zu beginnen und auch alle anderen, künstlerisch nicht ausgestatteten Bücher vollständig zu dokumentieren.

Kunsthistoriker und Bibelforscher, Germanisten und Historiker, im Besonderen auch bibliophile Sammler werden nun erstmals Zugang zu einem Codex erhalten, von dem sie bisher nur wenige Miniaturen und kaum Texte kannten. Die immer nur erahnte Pracht der Handschrift kann durch diese Faksimile-Ausgabe umfassend dargelegt werden.

Geschrieben wurde die Wenzelsbibel in gotischer Buchschrift, die die Wissenschaft als „Textualis formata“ bezeichnet und die als Vorbild für den Schnitt der Gutenberg`schen Lettern, etwa ein halbes Jahrhundert später, diente.

Unbeantwortet ist nach wie vor die Frage nach der Anzahl der Schreiber. Ein Hauptschreiber wird vermutet, zwei weitere Hände sind deutlich erkennbar. Ob es aber nicht doch noch mehr Meister dieser feierlichen und hieratischen Textura waren, lässt sich nur schwer belegen. Die Faksimile-Ausgabe eröffnet hier den Wissenschaftlern intensivere Studienmöglichkeiten, als sie der eingeschränkte Zugang zum Original bieten könnte.

Doch nicht nur Schrift und Sprache sind es, die die Wenzelsbibel zum vielleicht bedeutendsten Meisterwerk deutscher Bibliophilie werden ließen, es sind die 646 großartigen, in den Text eingefügten Miniaturen und die bis heute ungezählten Randleisten mit ihren erzählenden Elementen, die allein auf den ersten hundert Blatt 65mal auftauchen und zweifellos mehr sind als verspielter, rein dekorativer Buchschmuck.

Faksimile

Vollständige Faksimilierung der Wenzelsbibel aus dem Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien (Codices Vindobonenses 2759–2764). Insgesamt 8 Faksimile-Bände, 1 Dokumentenband. Einband: Leder. Die einzelnen Blätter sind originalgetreu randbeschnitten und dem originalen Lagenverlauf entsprechend handgeheftet. Faksimile in festem Schuber.

Kommentarbände

2 Kommentarbände mit Beiträgen von G. Schmidt (Wien), H. Heger (Wien), I. Hlavácek (Prag), F. Unterkircher (Wien). Limitierte Auflage: 780 nummerierte Exemplare.

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