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Codex Purpureus Rossanensis

Ein byzantinisches Purpurevangeliar in Gold und Silber. Rossano Calabro, Museo dell' Arcivescovado, Kleinasien. 6. Jh. - Unter dem hohen Patronat des Präsidenten der Italienischen Republik.

Ausstellungsstück nur € 2.900,00 (inkl. Mwst.)

Auf Grund seiner reichen Ausstattung, seines Alters und seines guten Erhaltungszustandes ist der Codex von Rossano – er enthält noch die Evangelien nach Matthäus und Markus, während jene des Lukas und Johannes verlorengingen – eine Handschrift von außergewöhnlichem Charakter.

Der umfangreiche Miniaturenzyklus schildert Szenen aus dem Leben Jesu und Ausschnitte aus seinen Gleichnisreden. Die Aussagekraft der Handschrift wird durch den Purpurgrund und durch den metallischen Glanz der silbernen und goldenen Schrift der Evangelientexte noch gesteigert.

In der klassischen Antike waren Purpur-Codices nicht selten. Oft treten sie als Geschenke oder auch als bibliophile Objekte in den Vordergrund. Seit dem Beginn des 3. Jahrhunderts n. Chr. wird der Purpur aber dem kaiserlichen Bereich zugeordnet.

Die Miniaturen sind zum Teil ganzseitig oder in friesartigen Szenen über oder zwischen den Text gestellt. Motiv und Darstellungsweise gehen auf ältere Vorbilder – wahrscheinlich monumentale Wandmalereien – zurück. Sie zeigen die Auferweckung des Lazarus, den Einzug in Jerusalem, die Vertreibung der Händler aus dem Tempel, die klugen und törichten Jungfrauen am Paradiestor, das letzte Abendmahl und die Fußwaschung, Christus reicht das Brot und den Wein, das Ölberg-Gebet und die schlafenden Jünger, den barmherzigen Samariter, Jesus vor Pilatus, und die Entscheidung zwischen Jesus und Barabbas.

Besonderes Interesse erweckt eine ganzseitige Bildblatt-Beilage mit dem Autorenbild des Markus. Es handelt sich hier um die älteste Evangelistendarstellung in der Buchmalerei.

Faksimile

Graz 1985. Vollständige farbige Faksimile-Ausgabe der 386 Seiten (2 + 188 + 1 + 2 Blätter) im Originalformat 307 x 260 mm. 15 Miniaturseiten mit Goldschmuck. Einband mit massiven Holzdeckeln und Halblederrücken (Replique des derzeitigen Originaleinbandes). Die einzelnen Blätter sind dem Original entsprechend beschnitten und lagengetreu geheftet.

Kommentarband

G. Cavallo, Rom; W. C. Loerke, Washington; in englischer und italienischer Sprache mit deutscher Zusammenfassung, 213 Seiten im Format des Faksimiles, mit zahlreichen Abbildungen, 4 Farbtafeln, Leinen. Limitierte Auflage: 750 numerierte Exemplare.

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