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Berthold-Sakramentar

New York, Pierpont Morgan Library, Ms M.710, Weingarten, zwischen 1200 und 1232.

Ausstellungsstück nur € 6.250,00 (inkl. Mwst.)

Mit Berthold von Hainburg wurde im Jahre 1200 in Weingarten ein Mann zum Abt bestellt, der die Geschichte des Konvents nachhaltig prägen und das Kloster zum glanzvollen Höhepunkt seiner Geschichte führen sollte.

Bertholds größtes Verdienst liegt in der uneingeschränkten Förderung der künstlerischen Aktivitäten seines Skriptoriums, das nach dem verheerenden Feuer von 1215, bei dem ein Großteil der Abtei eingeäschert worden war, eine ungeahnte Produktivität entfaltete.

In dieser Zeit sorgte der Abt nicht nur für den raschen Wiederaufbau des Klosters, er beauftragte auch zahlreiche Handschriften, die in ihrer Ausstattung höchste künstlerische Qualität aufweisen. Der prächtigste Codex unter ihnen war das Berthold-Sakramentar.

Die von Abt Berthold wahrscheinlich unmittelbar nach dem großen Brand von 1215, bei dem unter anderem auch die Klosterbibliothek schwer zu Schaden gekommen war, in Auftrag gegebene Prachthandschrift steht in formaler und materieller Hinsicht weit über allen vergleichbaren liturgischen Büchern der Spätromanik.

21 ganzseitige Miniaturen, 7 Historienbilder, 6 ganzseitige, 12 halbseitige und 52 kleinere ornamentierte Initialen, 18 figürliche Initialen und 12 Kalendertafeln bilden den Buchschmuck der insgesamt 165 Pergamentblätter. Zu dieser Quantität der Bilder kommt ihre außergewöhnliche Qualität. In ihnen erweist sich der namentlich unbekannte Miniator, der mit dem Notnamen „Berthold-Meister“ in die Kunstgeschichte eingegangen ist, als Künstler ersten Ranges.

Zum hohen künstlerischen Rang des Berthold-Sakramentars tritt durch die verschwenderische Verwendung von Edelmetallen ein nicht unbeträchtlicher materieller Wert. Sämtliche Miniaturen und ein Großteil der Initialen sind mit Gold und Silber hinterlegt, was den Farben eine besondere Stahlkraft verleiht.

Faksimile

Graz 1995. Vollständige farbige Faksimile-Ausgabe aller 330 Seiten (165 fol.) im Originalformat von 293 x 204 mm. 128 Seiten mit prächtigen Illustrationen und Ornamentierung, aufwändig mit Gold (z. T. Echtgoldauflagen) und Silber ausgestattet. 28 Historienbilder, 88 ornamentale, teils ganzseitige sowie einige figurale Initialen und 12 Kalendertafeln. Einband: Leder mit Silberbeschlägen. Alle Blätter sind originalgetreu randbeschnitten.

Kommentarband

Hg. v. Felix Heinzer, Stuttgart, und Hans Ulrich Rudolf, Weingarten, unter Mitarbeit zahlreicher Fachwissenschaftler. Faksimile in einer Leinenkassette mit ledernem Kantenschutz. Limitierte Auflage: 280 numerierte Exemplare.

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